Die heutigen Lebensmittel unserer allgemeinen Zivilisationskost sind oft stark behandelt, um sie haltbarer zu machen oder im Geschmack zu beeinflussen. Am bekanntesten sind die vielen verschiedenen E-Stoffe, Geschmacksverstärker, Pökelsalze und viele mehr. Aber auch der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft kann dazu führen, dass unser Körper auf diese in Restbeständen verbleibenden Stoffe in unserer Nahrung negativ reagiert, zum Beispiel mit Entzündungen oder Allergien.
Ebenso ist der übermäßige Einsatz von weißem Zucker und anderen Stoffen in Getränken wie Limonaden oder Energydrinks nicht unbedingt dienlich für uns. Oft reagiert unser Organismus auf viele dieser Stoffe mit sogenannten stillen Entzündungen oder pH-Wert-Veränderungen (Übersäuerung).
Nachfolgend möchte ich Ihnen einige Tipps zur Nahrungsumstellung und Nahrungsergänzung geben:
- 1. Omega-3-Fettsäuren: fetter Fisch (Hering, Lachs, Makrele), 1–2x pro Woche, Leinöl, gutes, kalt gepresstes Olivenöl verwenden, Walnüsse, Chiasamen essen, zur Ergänzung ein gutes, gereinigtes Fischöl einsetzen, proTag ca. 1,5 g Omega 3 essen, nur 1 Prozent mehr Omega-3-Fettsäuren im Blut verlängert das Leben um ca. 5 Jahre. Omega-3-Fettsäuren sind entzündungshemmend und gut für Gefäße und Hirnleistung
- 2. Glutamin: Wachstum und Erneuerung von Lymphozyten und anderen Zellen, Aufbau von Muskeleiweißen (nach Verletzung oder Training), gute Wundheilung bei Hautverletzungen, gut bei körperlicher Stressbelastung, enthalten z. B. in Nüssen, Fisch, Rind und Huhn
- 3.Vitamin E: stärkt die Zellmembran und wirkt antioxidativ, reduziert Narbenbildung, verbessert die Blutzirkulation und steigert den Sauerstoffaustausch, möglichst in natürlicher Form einnehmen (Leinöl, Olivenöl, Walnussöl, Fisch, Eier)
- 4.OPC (Oligomere Proanthocyamidine): sekundärer Pflanzenstoff (Flavolane), verbessert die Wirkung von Vitamin A, C und E, entzündungshemmend, unterstützt Gewebeaufbau, enthalten z.B. in Kokosnüssen, Trauben (besonders in den Kernen und der roten Schale), Äpfeln, Rotwein, Ginkgoblättern.
Zusätzlich empfehle ich zur Nahrungsergänzung ein gutes Vitaminkomplexpräparat. Basencitrate zur Entsäuerung und Faszienregeneration.
Achtung! Meiden Sie Weißmehlprodukte (Weizen).
Meiden Sie entzündungsfördernde Lebensmittel. Meiden Sie Schweinefleisch und Wurstwaren vom Schwein. Essen Sie Rind, Geflügel und Fisch möglichst nur 1x pro Woche. Verwenden Sie Milchprodukte mit hohem Fettgehalt und möglichst unbehandelt. Nutzen Sie Ihre Lebensmittel in möglichst natürlicher Form und in Bioqualität. Streben Sie eine basenlastige Ernährung an (80 Prozent basisch, 20 Prozent vollwertig).
Zum Abschluss möchte ich erwähnen, dass Sie natürlich auch mal sündigen dürfen, getreu dem Motto „die Dosis macht das Gift“.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei Ihrer Ernährungsumstellung und steheIhnen bei Fragen gern zur Verfügung.
Günter Krähling, Physiotherapeut und Heilpraktiker


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