Betroffen sind Millionen von Frauen in Deutschland, wirklich wahrgenommen werden wenige. Viele bekommen zu hören: „Du hast halt kräftige Beine,das ist Veranlagung. Mach mal mehr Sport und ernähre dich gesund, dann wird das schon.“
Aber mit einer Diät ist es nicht getan und mehr Sport mit schmerzenden Beinen ist kein Vergnügen. Frauen, die unter einem Lipödem leiden, sollten unbedingt ernst genommen werden und auf offene Ohren stoßen. Aber was genau ist überhaupt ein Lipödem und wie kann den Frauen geholfen werden?
Ein Lipödem (Lipohyperplasiadolorosa) ist eine angeborene, schmerzhafte Fettverteilungsstörung an Beinen und Armen. Die Patientinnen haben schlanke Hände und Füße. Die ersten Symptome treten in der Pubertät auf und verschlechtern sich im Laufe der Zeit.
Hauptsymptome sind Schmerzhaftigkeit, Neigung zu blauen Flecken und ein Schweregefühl der Beine und Arme. Im lipödematösenGewebe wird mehr Lymphflüssigkeit produziert, als durch gesunde Lymphgefäße abtransportiert werden kann.
Die Folge ist ein Rückstau an Lymphflüssigkeit. All das führt zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität. Betroffenen Frauen kann mit einer Entstauungstherapie, also mit manueller Lymphdrainage, geholfen werden. Hier werden der Abtransport der überschüssigen Lymphe unterstützt und die Druckschmerzen im Gewebe reduziert.
Zusätzlich ist eine Kompression in Form von Strümpfen notwendig, um die weitere Einstauung so gering wie möglich zu halten. Neben der konservativen Therapie gibt es noch die Möglichkeit eines operativen Verfahrens, das unter bestimmten Voraussetzungen von der Krankenkasse übernommen wird.
Liebe Frauen, mit einer konsequenten Therapie mittels manueller Lymphdrainage nimmt der Druckschmerz in den Beinen und Armen ab, das Schweregefühl wird reduziert und somit Ihr Wohlbefinden gesteigert.
Von Herzen
Sarah Krähling


Hinterlasse einen Kommentar